Navigation per Tablet, Handy und Co.

In Berlin auf der Messe habe ich jeden Tag einen Vortrag über die sogenannte App Navigation gehalten. Wie das auf Messen so ist, kam der ein oder andere Zuschauer mitten im Vortrag und hat die Hälfte gar nicht mitbekommen.

Nun habe ich Fragen bekommen. Die Antworten schreibe ich mal hier rein:

 

1. Die App meiner Wahl heisst Navionics. Ganz Europa exklusive Dänemark kostet 49,90. Dänemark kostet 29,90. Man kann natürlich auch nur Dänemark (die angrenzenden Reviere sind enthalten!) kaufen. Man kauft auch nicht die App und danach die Karten. Will man Dänemark haben, kauft man Navionics Denmark und Greenland. Die Karten kann man dann in der App kostenlos runterladen.

In der Europe HD App sind alle Binnenseen auch enthalten, sofern es darüber Daten gibt.

2. Zum iPad: In jedem Falle braucht man das iPad mit Mobilfunk. Die preiswerteren Nur-Wlan-Modelle haben keinen GPS Empfänger. Zum Navigieren braucht man auch keine Mobilfunkverbindung oder Internet. Da Apple nur in den teureren Mobilfunk-iPads einen GPS Empfänger (A-GPS) verbaut, stiftet das oft Verwirrung. A-GPS bedeutet Assisted GPS. Viele meinen, das geht nicht ohne eine Mobilfunkverbindung. Stimmt nicht. Ich hab nicht mal eine SIM Card in meinem iPad. Apple macht das, weil es in Städten Sinn macht. Dort verliert man oft mal in Häuserschluchten den GPS Fix. Dann unterstützt die Mobilfunknavigation. Auf See stehen (ausser in Damp) keine Häuser ;)

3. Die App läuft auf Android und Apple. Angeblich ist die Andoid App aber abgespeckter.

Siehe Kommentar

4. Als In-App Zusatzkauf empfehle ich das „Nav-Modul“. Damit bekommt man auf dem Schirm alle relevanten Kursdaten, Wegpunkte und Entfernungen angezeigt. Die Autoroutingfunktion habe ich, nutze sie aber nie.

5. Mein Windmessgerät ist von der Marke mit dem komischen Namen Vaavud. Das steckt man einfach in die Kopfhörerbuchse rein, lädt die kostenlose App runter und schon gehts los.

6. Nein – die OpenSeaMap App (kostenlos) nutze ich nicht. Es gibt derzeit auch keine Tiefenangaben in den Karten, soweit ich das weiß.

7. In jedem Falle empfehle ich, immer aktuelle Papierseekarten zur Hand zu haben.

8. Wenn ihr die App einmal gekauft habt und z.B. ein neues iPad kauft, braucht ihr nicht noch einmal zu bezahlen. Jedenfalls ist das im Apple Store so. Apple speichert Eure Einkäufe, so dass sie dann z.B. beim Gerätewechsel übertragbar sind. Das gilt nicht, wenn ihr bspw. von einem iPad auf ein Android Tablet wechselt und umgekehrt.

Wenn jemand Erfahrungen hat, wie das innerhalb Android läuft, dann gerne hier was in den Kommentaren schreiben.

9. (Update). Wie lange hält der Akku? Erfahrungsgemäß 3-4 Stunden. Ich lasse das iPad aber immer an, deaktiviere den Energiesparmodus und habe die höchste Helligkeitsstufe. Will ja immer was erkennen und nicht bei Bedarf erst mit klammen Händen das iPad aufwecken und ggf. noch den Sperrcode eintippen. Ich habe aber auch eine lange 12V USB Verbindung in den „Salon“, so dass das egal ist. Alternativ gibts auch USB Akku Packs. Da sind dann einige Tage möglich. Und man kann gleich mehrere Geräte dranhängen. Cases mit Akku gibt es auch. Man sollte aber bedenken, dass man die bei einem Gerätewechsel dann meistens mit neuen Geräten nicht mehr nutzen kann, da die Maße meistens anders sind und Apple ja auch alle paar Jahre mal gern die Anschlüsse ändert. (Danke noch mal für die ganzen Folgekosten durch die Umstellung auf den Lightning Anschluss, Apple!)

 

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr diese hier gerne in den Kommentaren stellen. Ich date diesen Beitrag dann immer wieder entsprechend ab.

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34 Gedanken zu „Navigation per Tablet, Handy und Co.“

  1. Hallo Stephan,
    Sehr gute Infos zum iPad und Navigation. Überlege Navionics auf meinem iPad in der nächsten Saison zu nutzen. Habe in den letzten Jahren einen Plotter mit SeaMap Karten ist aber schon im update teurer als neues Navionics.

    Grüße, Axel von der Pirola

    1. Erfahrungsgemäß 3-4 Stunden. Ich lasse das iPad aber immer an, deaktiviere den Energiesparmodus und habe die höchste Helligkeitsstufe. Will ja was erkennen. Ich habe aber auch eine lange 12V USB Verbindung, so dass das egal ist. Im Handel findet man auch USB Akku Packs. Hier zum Beispiel meiner. Da sind dann einige Tage möglich.

  2. Noch ein wichtiger erwähnenswerter Punkt: Ich weiß nicht ob das immer noch so ist, aber mein letzter Stand ist dass die Android-App vom Funktionsumfang her kleiner ist. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es dort keine Wegpunkt-Navigation, die ja z.B. in den Schären enorm wichtig ist.

      1. In der android Version ist tatsächlich nur die eingeschänkte Funktionen erhältlich Es fehlen die Funktionen über die App in Käufe. Ich bin android und Apple Nutzer…
        Man kann aber im android auch darauf verzichten, da eine Route manuell zu erstellen ist und an der kann man entlang segeln bzw. Den Kurs über Das Lineal abgreifen
        Ich habe den Eindruck, dass bei android das plotten kontinuierlicher erfolgt als im ipad, hängt aber bestimmt vom tablet ab. Im ipad ruckelt es manchmal in der Anzeige bzw. Geschwindigkeit über Grund ist im android genauer
        Für das ipad sollte man unbedingt die etwas teure tablet Hd. Version nehmen, bei android reicht die etwas günstigere Smartphones Version fürs tablet

      2. Bei navionics ist die wegpunkt-Navigation möglich. Leider zeigt es nicht so viele Daten an, wie der isailor. Nacionics: eigentlich nur die Geschwindigkeit. Beim isailor sieht man auch die kursrichtung und Entfernung zum nächsten wegpunkt. Schade bei navionics ist, dass die aktuellen kartenupdates, speziell Nordsee, erst immer Mitte Sommer rauskommen?

        1. Diese Daten zeigt Dir Navionics aber auch an, wenn Du für (ich glaube 2,99) das Nav Module als In-App kaufst.

  3. prima Informationen! Das interessiert mich gerade. Vielen Dank dafür und beste Wünsche fürs neue Jahr. Vielleicht trifft man sich!

  4. Hallo,

    das ist ja interessant. In der android Version ist keine waypoint-navigation möglich?
    Ich spiele gerade mit Orux-Maps rum. Da geht das. Wobei darin wiederum keine Tiefenangaben enthalten sind. Kommt zumindest auf die Karte an die man nutzt.
    Ich habe Orux-Maps mit OpenSeaMaps laufen und segle auf dem Bodensee. Da ist das auch nicht ganz so wichtig. Da kennt man die Untiefen :-) Da ist an sich die ganze Navigation wie sie ihr braucht nicht so wichtig. Ist ja außer bei dichtem Nebel oder intensivem Regen, wie wir es dieses Jahr erlebt hatten.

    In allen Fällen ist eine Zusatzstromquelle von Nöten. Da hält kein Tablet oder Smartphone durch. Leider.

    Grüße

    1. Es gibt eine Bodensee navigationskarte mit tiefenangaben und super Details. Oruxmap kann das zugrundeliegende file (.IMG garmin format) verarbeiten.

  5. Wenn Navionics dann auch noch die Karten z. Bsp. den Hafenplan von Lyo endlich mal überarbeiten wurde wäre die App noch besser. Das Brucken wie die Große Belt Brücke bei manchen Vergrösserungen plötzlich weg sind ist auch nicht so toll.Das Kartenbild ist aber besser als z. Bsp. ISailor. Ich finde auch die Autorouting Funktion gut für die Törnplanung. Nervig finde ich das die in App Kaüfe nicht für alle Apps gelten. So muß man die Routenfunktion für die Dänemark App und die Europa App 2mal kaufen.

  6. Ich habe das Samsung Galaxy Tab 7.0 mit Navionics Europe diesen Sommer im Wattenmeer genutzt. Gekauft hatte ich das App kurz vorm Urlaub.
    Im Vergleich zu einem Freund, welcher Navionics auf einem Galxy Tab 10.0, nutzt fehlten mir auf den Wattenflächen die Tiefenangaben. Als Querfeldeinrutscher interessieren mich diese aber natürlich ganz besonders. Also muss man doch wieder zur Karte greifen.

    Ist hier bekannt ob es unterschiedliche Karten gibt? Was beinhalten die HD Karten?

    Android bietet keine richtige Waypoint Navigation an. Diese benötige ich auch nicht, aber was mich stört ist das Einpeilen von Tonnen. Ich kann den Kurs zu der nächsten Tonne mittels der Routenfunktion mit einer Art Lineal einpeilen und Navionics sagt mir den Kurs zu dieser Tonne. Soweit ok, ABER wenn ich weiterfahre berechnet Navionics den Kurs nicht neu.
    Zur vollsten Verwirrung ist mir das natürlich auch direkt bei Nebel passiert. Dank Papierseekarten und Kompasskurs sollte man es selbst merken, aber im ersten Augenblick mehr als verwirrend.
    Desweiteren gefällt mir die Darstellung von Leuchttürmen und Sektorenfeuer gar nicht. Teilweise sind sie einfach zu klein oder schlecht dargestellt. Auch kann es sein, dass man sie erst in einer gewissen Zoomstufe sieht (so z.B. der Radarturm auf der Jade, Höhe Hooksiel, allerdings Wattseite).

    Würde gerne wissen ob es hier ähnliche Erfahrungen gibt? Lohnt sich ein Upgrade auf HD Karten oder auch ggf. aufs Ipad? Navionics schreibt auf seiner Homepage nicht viel über den Unterschied HD/normale Karten?

    Nichtsdestotrotz war Navionics mit 25 € eine sehr sinnvolle Investition. An zwei Nebeltagen hätte ich erheblich mehr Stress ohne Navionics gehabt. Das geht sicherlich auch ohne und mit guter Seemannschaft, aber ich segel häufig alleine oder mit 2-Mann Crew und da navigiert man nicht unter Deck, sondern an Deck.
    Einen Blick in die Papierkarten sollte aber immer zur Kontrolle oder zur besseren Übersicht (da ist ein 7.0 Zoll Display doch nicht so ideal.)

  7. Ich wollte im Sommer wissen, wie Navionics das ganze sieht und habe auch gefragt ob eine App für Windows8 geplant ist. Hier die Antwort vom 10.07.2013:

    „Hallo Michael,
    Danke fur die Mail und sorry fur die spate Antwort. Die App Europe ist vollkommen ausreichend fur die Reise die ihr plant.
    Was Navionics apps angeht, so gibt’s die nur fur Ipad und android tablets wobei wir sie darauf hinweisen mochten, dass die apps fur android tablets weit weniger ausgereift sind als die apps fur iphone/ipad.

    Bitte beachten sie aussedem dass Navionics mobile apps nur als Backup gedacht sind und nicht als Ersatz fur einen professionellen Kartenplotter.

    Viel Spass bei der Tour and freundliche Gruesse aus der Toscana!

    Navionics Mobile Team“

    Anmerken möchte ich, dass Navionics auf der Donau nicht ganz ideal zu sein scheint, die Tonnen sind nur bis irgendwo in der Slowakei verfügbar, weiter östlich nicht mehr. Eine interessante Alternative scheint das hier zu sein: https://itunes.apple.com/de/app/seaiq-open/id529514298
    Die App bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Karten über ein iPad zu nutzen bzw. auf das Kartenmaterial von OpenCPN zuzugreifen.
    http://www.seaiq.com/p/transferring-charts-from-opencpn.html
    OpenCPN hat ja bei Laptop Nutzern viele Freunde.
    http://opencpn.org/ocpn/
    Ich habe das selbst noch nicht getestet, aber das kommt noch. Schließlich brauche ich eine Lösung für die Donau.

    Das Energieproblem habe ich noch nicht ganz gelöst, weil ich nicht ganz sicher bin wie ich das Kabel wasserdicht durch den Niedergang bringe – bei der Seascape 18 ist das ja ein Neopren Ding – vielleicht braucht es eine Alternative. Es ist ja noch Zeit.

    Und: Klar wollen wir primär mit Karten fahren, entweder foliert oder in einer wasserdichten Hülle, aber ein zuverlässiges Backup in Form des iPads soll trotzdem sein.

    Liebe Grüße, Michael

  8. Navionics ist auf der Nordsee und Elbe meiner Erfahrung nach nur als grobe Orientierungshilfe nutzbar:

    Die lokalen Begebenheiten ändern sich stark, Fahrwasser ändern sich, Tonnen werden verlegt. Ich habe in der Navionics Mobilversion keine Möglichkeit zu erkennen

    1. Wo die Daten herkommen
    2. Wie aktuell sie sind.

    In der Elbmündung sind tlws. Pricken und Tonnen eingezeichnet die dort seit ca. zwei Jahren nicht mehr existieren.

    Das mag für die Plottervariante der Navionicskarten anders sein. Keine Ahnung. Die Apple/Android Versionen werden explizit mit dem Hinweis „die Karten nicht zur Navigation zu verwenden“ verkauft.

    Mein Fazit:
    Auf der Ostsee nutzbar bei öfterem Abgleich mit den Papierkarten.
    Auf Elbe & Nordsee nur nutzbar für Navigation in Relation zu unveränderlichen Marken (Hafeneinfahrten, Helgoland und ähnliches). Alles andere ist meiner Arfahrung nach grob fahrlässig.

    1. In der Nordsee, deutsche Bucht, werden die Tonnen und Pricken immer erst im April korrigiert oder neu gesetzt. Daher ist vor Juni oder Juli nicht mit Korrekturen zu rechnen.

      1. Dann ist ISailor eine gute Alternative.
        Bei Deinem Fahrtgebiet kommst Du mit 21.99 Euro klar und kannst noch 8,99 in die AIS Funktion stecken.
        Funktional geben sich die Apps nichts.
        Jan

        1. Ich finde, angesichts der Tatsache, dass auf herkömmmlichen Plottern nur die Ostsee etwa 300 Euro kostet, jegliche Preise der Apps als akzeptabel. Egal ob 21 oder 59 Euro.

          1. Das ist einerseits korrekt. Auf der anderen Seite gibt es im KFZ Navi Bereich eine Indikation, wo die Reise hingeht.
            Wo vor 15 Jahren ein primitiv Navi noch über 1k Euro gekostet hat, ist ein Navi heute für unter 100k inkl. Kartenmaterial erhältlich.
            Natürlich gibt es im Yachtsport bei weitem keine Skaleneffekte wie im KFZ Bereich. Trotzdem empfinde ich die 230 Euro für die Navionics / C-Map / Garmin Karten als Ausdruck eines komfortablen Anbieteroligopols.
            Jan

  9. ich hatte auch navionics in betrieb, bin dann aber auf Isailor umgestiegen. Isailor hat aus meiner Sicht die besseren und aktuelleren Karten. Sprich es gibt regelmäßige Karten Updates. Da ich das IPad auch immer wieder „schlafen“ lasse hält es bei mir den ganzen Tag. Bei Wiederinbetriebnahme ist Isailor auch schneller wieder da als Navionics.
    Ich habe übrigens ein nur WLan IPad und einen externen Bluetooth GPS Empfänger, der etwas genauer ist und auch schneller die GPS Verbindung findet.
    Schön bei Isailor, dass die Iphone und Ipad App die gleichen sind. heisst man muss keine 2 apps kaufen, sondern kann sie sowohl auf dem Ipad und dem Iphone nutzen. Immer ein Backup dabei

  10. ipad oder ipad mini? Habe gehört, der Akku vom mini hält angeblich länger… Andere argumentieren: auf jeden Fall das „große“ ipad, weil man die zusätzlichen Informationen (bei isailor) besser auf dem größeren Display sieht. wie ist es mit Schutz vor Feuchtigkeit? Fürs iphone hab ich immer ein Aquapack (Kunststoffbeutel) am Hals baumeln – blöd ist die Akkulaufleistung. Trackaufzeichnung erfordert schon bald Nachladen… Navionics hat sich bei mir bisher bewährt. War sehr präzise (teilweise wesentlich präziser als aktuelle Papierkarten) – übrigens besonders in der Nordsee, speziell Nordfriesische Inseln und Limfjord!

    1. Ich glaube, ob iPad oder Mini ist eher eine Glaubensfrage. Die Akkus halten bei laufendem GPS, voller Helligkeit und Track nur ein paar Stunden. Ich habe da zwischen Mini und dem großen Pad keinen Unterschied feststellen können. Jedenfalls nicht als Plotter.

  11. Nutze Navionics seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden. Was mir fehlt ist eine Ankerüberwachung. Nutzt Du da eine App und wie bist zufrieden?

  12. Nachdem ich mir für den nächsten Sommerturn ein neues IPad kaufen werde (altes IPad 1 – ohne GPS habe ich…), noch mal die Frage, warum hast du dich für das Mini entschieden und nicht das große genommen?

    Schönen Gruß

  13. Hallo Stefan,
    Etwas zu spät für diesen Artikel, aber dennoch habe ich mal eine Frage, hast du dir auch das App-Addon Navionics+ für 70€ als Einjahresabo angesehen? Diese SonarCharts sehen gut aus, sind die auch gut?

    Also kurz gefragt, lohnt sich die Ausgabe?

    Schönen Gruß, Max

  14. Hallo, ich habe mir die neue Navionics + gekauft mit der Erweiterung Point to Point. Möchte ich mir den weg von Berlin nach Holland errechnen, bekomme ich die Meldung zu viele Punkte. Es gibt nur Start und Ziel. Was mache ich falsch? MfG. Werner

  15. Hallo, ich habe noch ein altes i pad der 2. Generation, mit a-Gps ist die Navionics naivi damit auch möglich?

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