Auf zur Goldenen Gurke

Nach Ostern startet eine etwas andere Tour. Die Planung ist kapriziös.

Letztes Jahr verlief die Diggerchen-Tour ja nun nicht so, wie geplant. Dieses Jahr wird alles anders. Ich verrate noch nicht so viel, aber schon mal grob, was wir vorhaben.

Wir nehmen mit: Zwei Personen, ein Hund, ein Boot, ein Zelt und das Drumherum, was man so braucht. Viel ist das nicht. Viel geht auch nicht. (Siehe: Zuladung, die

Von Berlin-Treptow, Rummelsburger Bucht, geht es über Kanäle, Wasserstrassen und Seen in den Spreewald. Unterwegs wird gezeltet. Im Spreewald haben wir dann was ganz spezielles vor. Wenn alles klappt, fahren wir mit einer goldenen Gurke wieder heim. Die Strecke ist rund 90 Kilometer lang, 75 mit eMotor, der Rest mit Armmotor. Dann kommen nochmal 42,195 Km dazu, um die goldene Gurke zu bekommen.

Auf zur goldenen Gurke

Binnen steht man vor ganz anderen Problemen, wenn man eine Tour plant. Als Seesegler hat man ja im Prinzip wenig mit Bootsschleppen, Wehren, Umflutkanälen und Schleusen zu tun. Das ist Binnen alles anders und erfordert eine Planung, die über Wegpunkte setzen und Untiefen umfahren hinaus geht. Dazu müssen wir die Tour so planen, dass wir unterwegs an den Etappen zelten können. Und Strom für den eMotor brauchen wir auch. Biwakplätze fallen somit weg, weil dort keine Steckdose weit und breit ist . Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeite, den Spreewald zu erreichen. Und zum Glück müssen wir uns mit Brücken nicht beschäftigen, weil unsere Durchfahrthöhe nicht nennenswert ist. 

Wenig Wasser, viel Hinweis.

Ab Leipsch (spricht man so wie der Sachse Leipzig sagt) ist dann Motorverbot. Dort müssen wir zwangsläufig den Rest paddeln. Das Umweltamt sagt, der eMotor müsse nicht abgebaut werden, sondern darf am Boot hängen bleiben. Die WaschPo auf der Magdeboot jedoch war sich „da nicht so sicher“. Das entscheiden die Kollegen vor Ort, die „die Knöllchen ausstellen“. 

Also lesen wir weiter die großartigen Wasserwanderkarten vom Jübermann Verlag und schauen, ob wir heile ankommen.

Hier eine virtuelle Route

 

 

 

 

 

11 Gedanken zu „Auf zur Goldenen Gurke“

  1. Hallo Digger,
    die Bootsschleppen auf diesem Weg sind auch nur für 300kg, hier kann man zum Glück aussteigen und somit sollte das ja kein Problem sein. Ich empfehle die Digitale Karte von Jübermann für den Spreewald. Kostet 20€ und macht viel Freude. Installation ist etwas anspruchsvoll, aber machbar.

  2. Ich komme ursprünglich aus Königs Wusterhausen und bin dort noch im Segelverein… Coole Sache das du dir das Binnenland angucken willst.. :D

      1. :-D dann ischa gut. Die 42,195km kamen mir nur so bekannt vor. In jedem Fall wünsche ich Euch viel Vergnügen auf allen Etappen!

  3. Pass aber auf, dassde nich vor Schmöckwitz (langet ÖÖÖ!) dat Taschntuch rausziehst, sonst brauchst Du n Segelschein! Aba dat Jute von Berlin is, dasse ne wat kontrollieren.
    Brandenburg is anders, die hamm mich ma verknackt, weil der Name an meinem Kanu nur mit 8 cm großen Buchstaben geschrieben is – mindestens 10 cm is Pflicht. Vermeid die Waschpo, dann isste ne schöne Tour.

  4. Hallo Digger,
    ich hoffe ihr nehmt das Wetter nicht persönlich. Mich hat es auch erwischt. Liebe Grüße von einem Leidensgenossen. ;-)

  5. Glückwunsch zur Gurke! Mir war’s und ist’s immer noch zu kalt. Den Rest kannste ja nachholen, wenn ma wärmer wird.

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